Führung 4.0
Nicht nur das Boot steuern sondern auch die Welle surfen
Agilität stellt klassische Führungsnarrative in Frage. Es geht nicht mehr nur darum, „alles im Griff“ zu haben. Die Welt ist schon lange viel zu komplex und zu dynamisch, als dass ein solcher Anspruch durchzuhalten wäre. Im Gegenteil: Es besteht dann die Gefahr mangelnder Flexibilität und Geschwindigkeit.
An dieser Stelle nutzen wir gerne das Bild von der Welle und dem Surfer: So wie der Surfer die Welle nicht kontrolliert, sondern ihre Kraft nutzt, um sich vorwärts zu bewegen, so muss auch die agile Führungskraft die Dynamik des Umfelds für sich nutzen. Der Steuerungs- und Gestaltungsanspruch wird scheinbar reduziert. Agile Führungskräfte lassen los, geben Freiräume – und behalten dennoch die Verantwortung für das Ergebnis. Dadurch gelingt es, die volle Kraft der Organisation auszuschöpfen.
In der Praxis bedeutet dies neue Rollen und Aufgaben sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeitende. Wie gelingt dieser Rollenwechsel? Die Antwort ist einfach: Schritt für Schritt! Im Tagesgeschäft geht es analog darum, Neues auszuprobieren, Erfahrungen zu reflektieren und gemeinschaftlich zu lernen. Damit einher geht automatisch auch eine neue Kultur der Eigenverantwortung, Zielorientierung und positiven Leistungsorientierung.
Wir ermutigen Führungskräfte und Mitarbeitende, ihre Rollenwechsel als spannende Chance zur persönlichen Entfaltung zu erleben und mit Begeisterung zu meistern.